Gemeindemitglieder verhelfen Kaplan Lehmler zu einem besseren Fluchtfahrzeug

Es kommt nicht gerade häufig vor, dass ein Kaplan von der Polizei verdächtigt wird, eine Straftat begangen zu haben. Aber an einem Freitag im Juli, als Kaplan Lehmler von Weidenpesch nach St. Quirinus fuhr, hörte er plötzlich eine Polzeisirene hinter sich.Wie jeder unbescholtenen Bürger dachte auch er, dass die Polizei jemand anderen meint. So fuhr er auf seinem alten Fahrrad weiter, bis er hinter sich über Lautsprecher den Befehl hörte, sofort anzuhalten.Dies ereignete sich einige Tage vor der feierlichen Verabschiedung des Kaplans, der ab September in Zollstock seinen Dienst erbringen wird.Es war zwar schon vorher abgesprochen, dass Kaplan Lehmler als Abschiedsgeschenk ein neues Fahrad erhalten sollte, aber jetzt ist klar, dass ein schnelleres Fahrrad überlebenswichtig ist. Diese und weitere Geschichten wurden nach dem Abschiedsgottesdienst im Pfarrsaal von Salvator ausführlich diskutiert und allen Anwesenden tut es leid, dass Michael Lehmler uns verlässt.Aber vielleicht nutzt er das Fahrrad auch, um seine alten Gemeinden zu besuchen.

Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass die Polizei wirklich jemand anderen gesucht hatte, dem unser Kaplan nur zufällig  ähnlich sieht.