Archiv der Kategorie: Allgemeines

Am 27. August werden zwei neue Seelsorger in MauNieWei eingeführt

Die Einführung von Kaplan Rayappa und Diakon Boller findet am Samstag, dem 29. August um 17 Uhr im Rahmen der Sonntagvorabendmesse in der St. Katharina-Kirche mit anschließender Begegnung beim Kölschen Buffet im Pfarrheim statt. Im aktuellen Pfarrbrief haben sich beide Seelsorger vorgestellt.

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Öffnungstermine der Büchereien in den Sommerferien

KöB St. Quirinus und Salvator Ferien vom 29. Juni bis 10. August. Letzte Ausleihe vor den Ferien am 28. Juni. Erste Ausleihe nach den Ferien 11. August.

KöB St. Katharina und St. Clemens: letzte Ausleihe vor den Ferien:

Bücherei St. KatharinaPhoto: Johannes Reetz
Bücherei St. Katharina

Donnerstagnachmittag, 25.06. In den Sommerferien ist die Bücherei immer nur am Donnerstagnachmittag von 16 – 18 Uhr geöffnet. Erste Ausleihe nach den Ferien: Di. 11. August 2015

 

 

Bücherei Hl. KreuzPhoto: Johannes Reetz
Bücherei Hl. Kreuz

KöB Heilig Kreuz: in den Ferien nur mittwochs von 17-19 Uhr geöffnet.

Letzte Sonntags-Ausleihe vor den Ferien am 28. Juni. Erste Ausleihe nach den Ferien 09. August.

Pfarrfest – Rund um St. Quirinus

Herzliche Einladung zum Pfarrfest „Rund um St. Quirinus“ Sonntag, 21. Juni – Wir beginnen mit der Festmesse um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Quirinus, die musikalisch besonders gestaltet wird. Im Rahmen dieser Heiligen Messe werden auch die neuen Messdiener eingeführt. Anschließend gibt es ein buntes Treiben für Groß und Klein, Alt und Jung „Rund um St. Quirinus“. Wie in den vergangenen Jahren gibt es viele Spiel- und Mitmachmöglichkeiten, Hüpfburg, Karussell, Zauberer, Schminkstand der Kindertagesstätte, Tombola, Essen und Trinken, Musik mit dem Blasorchester „Que(e)r Beat“ und vieles mehr. Ein Teil des Pfarrfesterlöses kommt den Flüchtlingen in MauNieWei zu Gute. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Solidaritätsabend für Flüchtlinge

Eine Information des PRESSEDIENST DES ERZBISTUMS KÖLN

Erzbistum Köln 23.000 Glockenschläge werden am Freitag, 19. Juni um 20 Uhr, zu hören sein. Die Gedenk-Klänge werden in Köln vom „Dicken Pitter“ – der größten schwingenden Glocke der Welt – angestimmt und im Chor mit 230 weiteren Kirchen über das gesamte Erzbistum verteilt zu hören sein. Seit dem Jahr 2000 haben über 23.000 Flüchtlinge bei dem Versuch nach Europa zu gelangen ihr Leben verloren. Jedem einzelnen widmet das Erzbistum Köln nun einen Glockenschlag und fordert so eine „Globalisierung der Nächstenliebe“. „Würde eine Glocke alle zwei Sekunden erklingen bräuchte sie für die 23.000 Schläge 12 Stunden- jeder Schlag in dieser Zeit steht für einen Toten: Kinder, Väter und Großmütter“, erklärt Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki. Der Erzbischof will mit dieser Aktion auch einen Weckruf an die Politik senden: „Die Totenglocken sollen eine europäische Flüchtlingspolitik einfordern, die einen legalen Weg für Flüchtlinge nach Europa schafft.“
Kardinal Woelki lädt an dem Abend des 19. Juni ab 19.30 Uhr auf dem Roncalliplatz am Kölner Dom zu einem Solidaritätsabend für Flüchtlinge ein. In einer ökumenischen Gedenkfeier unter der Beteiligung des Vizepräses der evangelischen Kirche Christoph Pistorius wird beim Klang des „Dicken Pitter“ der Opfer gedacht. Auf der Bühne werden Menschen ihre Geschichte der Flucht erzählen und es wird eine Podiumsdiskussion geben, an der sich Rupert Neudeck, Mitgründer des Cap Anamur sowie der MISEREOR-Geschäftsführer Dr. Martin Bröckelmann-Simon beteiligen. Auf dem Roncalliplatz gibt es außerdem Informationen zur aktuellen Flüchtlingssituation. Bei Live-Musik und einem internationalen Buffet stellen kirchliche Hilfswerke ihre Arbeit vor. Mit dem Erlös des Abends wird die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer unterstützt.
Die Totenglocken sollen gleichzeitig ein Weckruf für Gesellschaft und Politik darstellen. „Wir läuten für eine Globalisierung der Nächstenliebe. Es ist an der Zeit, dass wir alle etwas dafür tun“, ruft Rainer Maria Kardinal Woelki zu dem ökumenischen Solidaritätsabend auf.
Weitere Informationen zum Programm des Solidaritätsabends am 19. Juni werden in Kürze bekannt gegeben.

Pfarrheimfest Hl. Kreuz am 14. Juni

Beginn: 11.15 Uhr Heilige Messe in der Pfarrkirche Heilig Kreuz
Anschließend Unterhaltungsprogramm
Hl.Kreuz-Pokal-Schießen am Schießstand der St. Stephanus Schützenbruderschaft (Jedermannschießen in 3er-Teams)
Musik mit dem Regiments-Spielmannszug der „Altstädter Köln“ & D‘r Frank: Stimmungshits zum Mitschunkeln und Mitsingen
Tag der offenen Tür in der Kindertagesstätte Heilig Kreuz und in der Bücherei
Cafeteria – Essen & Trinken
Ende gegen 18 Uhr.
Der Erlös kommt dem Pfarrheim zu Gute!

Ostergruß an unsere neuen Nachbarn

Auf Anregung des „Runden Tisches MauNieWei – Neue Nachbarn – Flüchtlinge im Kölner Norden“ sind am Montag, 30.03.2015, siebzig Osterkörbchen mit süßem Inhalt an die Flüchtlingskinder in der Unterkunft an der Neusser Landstr. übergeben worden.
Gebastelt haben sie die Kindergartenkinder zusammen mit den Erzieherinnen und Erziehern unseres Katholischen Familienzentrums im Pfarrverband Köln-Mauenheim/Niehl/Weidenpesch. Wieder eine schöne Aktion „Mit Kindern für Kinder“. Dankeschön für die nette Idee und die Umsetzung.
Ein gesegnetes und frohes Osterfest allen, die sich für die Neuen Nachbarn in MauNieWei engagieren.

Neue Nachbarn – Flüchtlingshilfe in MauNieWei

Angeregt durch einen aus Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und Seelsorgern gebildeten Kreis, der sich speziell für die Kontaktaufnahme mit den Flüchtlingen und deren Unterstützung einsetzen will, ist in der Zeit von Ende November bis zum 4. Dezember eine Spielzeugsammelaktion durchgeführt worden. Unser Familienzentrum, federführend die Leitung, Erzieher, Kinder und Eltern der Kindertagesstätte St. Quirinus und Salvator, haben diese Anregung in einer einzigartigen Weise aufgegriffen und umgesetzt. So konnten in der Familienmesse am 2. Adventssonntag in der St. Quirinus-Kirche die Besucher der Familienmesse die auf der Bühne der Weihnachtskrippe aufgebauten Spielzeuge bewundern und darüber staunen, wie freigebig die Kindergartenkinder Spielzeuge für die Flüchtlingskinder abgegeben hatten, wobei es sich manchmal sogar um ein Lieblingsspielzeug handelte. Die Sachen sind dann am Montag, 8. Dezember, verladen und ins Flüchtlingsheim an der Neusser Landstr. transportiert worden, wo die Sozialarbeiterin die Geschenke in Empfang nahm und sich freute, die ca. 70 Kinder in den nächsten Tagen durch unsere Hilfe ein wenig glücklicher machen zu können. Eine Aktion, die ganz vielen Menschen in unserem Pfarrverband Freude bereitet hat, nicht nur den Empfangenden sondern besonders auch den Gebenden. Allen, die an dieser Aktion beteiligt waren, ein herzliches Dankeschön. Im neuen Jahr wird es weitere Treffen dieses Unterstützerkreises geben. Wer mittun und seine Talente für die Flüchtlinge, unsere Neuen Nachbarn, einsetzen will, melde sich bitte im Pastoralbüro. Er oder sie wird dann über die weiteren Termine informiert.

Offener Bücherschrank in der Derfflinger Straße

Sie kennen bestimmt auch das Problem, Sie gehen in die Stadt und kommen mit ein oder zwei neuen Büchern nach Hause zurück. So weit so gut! Aber was geschieht mit den Büchern, wenn Sie sie gelesen haben und das Bücherregal bereits überfüllt ist? In den Müll damit? Nein, zu schade! Verschenken? An wen denn? Geht also auch nicht immer. Deshalb haben wir eine neue Idee für Sie! In Nippes, Longerich und Bilderstöckchen gibt es sie bereits: die öffentlichen Bücherschränke! Und auch in Weidenpesch gibt es nun einen!

offener Bücherschrank in der Derfflingerstr. 9, Weidenpesch

Das Presbyterium der ev. Kirchengemeinde Mauenheim-Weidenpesch hat „grünes Licht“ zur Beschaffung eines solchen, wetterfesten Schrankes gegeben.

Der Bücherschrank hat seinen Platz im „Vorgarten“ der Erlöserkirche in der Derfflingerstraße und bekommt gerade eine Grundbestückung von Büchern (Romane, Krimis, Kinderbücher evtl. auch Hörbücher uvm.).

Und dann sind Sie gefragt:Kommen Sie, lesen Sie, suchen Sie sich ein Buch (oder mehrere) aus und nehmen sie sie mit nach Hause. Und wenn Sie Bücher haben, auf die Sie verzichten können, stellen Sie sie einfach in den Schrank, um sie anderen zugänglich zu machen.Sie finden die Idee gut? Wir auch! Deshalb freuen Sie sich mit uns auf „unseren Bücherschrank“.

P.S.: BookCrossers welcome ;-)

P.P.S.: wenige Bücher können Sie einfach einstellen, soweit Platz vorhanden ist; größere Menden an Büchern können Sie gerne auch freitags zwischen 13 und 15 Uhr im Hof der Erlöserkirche abgeben. – Danke für Ihre Unterstützung

Offener Bücherschrank Köln-Weidenpesch
Derfflingerstr. 9, 50737 Köln Weidenpesch
vor der Ev. Erlöserkirche

Update: 2018-01-08/cs: Größere Mengen können aufgrund begrenzter Lagermöglichkeiten nicht mehr angenommen werden. Bitte stellen Sie Bücher nur bis zu einer normalen Füllmenge in den Bücherschrank – Danke für Ihr Verständnis!

– Flüchtlinge respektieren und schützen! –

„Lampedusa1“ ist überall? Auch hier in Köln?
– Flüchtlinge respektieren und schützen! –

Im März 2011
Sehr geehrte Pfarrer
sehr geehrte HauptamtlerInnen im pastoralen Dienst,
sehr geehrte Damen und Herren in den Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen,
gebannt verfolgen wir die Bilder zu Flüchtlingsströmen und –katastrophen irgendwo
weltweit – und machen uns häufig nicht bewusst, wie viel Nähe wir auch zum Thema
hier vor Ort haben bzw. haben könnten…
Wir möchten Sie herzlich darum bitten, ihr Augenmerk auf Flüchtlinge in Köln zu
richten, die nach wie vor unserer besonderen Solidarität und Unterstützung bedürfen.
Wir bitten Sie darum, aktiv Kontakte zu Flüchtlingen, die in den Stadteilen /
Sozialräumen Ihrer Pfarrgemeinde leben, aufzubauen.
Denn leider leben Flüchtlinge heute oft isoliert in Übergangswohnheimen. Sie haben
wenig Kontakt zu Kölnerinnen und Kölnern fast gar keinen Kontakt in den Stadtteil
hinein. Es sind leider auch nicht nur wenige Monate, die sie in beengten Räumen mit
wenig Privatsphäre verbringen, sondern tatsächlich lebt eine ganze Reihe der
Familien schon über ein Jahrzehnt in solch einer Unterkunft! Viele Kölner Kinder
kennen tatsächlich nur eine Flüchtlingsunterkunft als ihr Zuhause!
Flüchtlinge bedürfen unserer tätigen Nächstenliebe, unseres besonderen humanitären
Engagements. Es sind oft Menschen, die als Minderheit oder als Engagierte in ihrem
Herkunftsland verfolgt und diskriminiert wurden, Kriegs- und Gewalterfahrungen
mitbringen, Familienangehörige verloren haben, durch Vertreibung und Verlust
gezeichnet sind.
Hier in Deutschland erleben sie sich weiterhin oft als „ausgegrenzt“: erhalten eine
finanzielle Unterstützung, die kaum für das Nötigste reicht, werden in Hinblick auf
Sprachkompetenz oder berufliche Qualifizierungen in der Regel nicht gefördert, mit
unerwarteten Schwierigkeiten bei der Regelung ihres Aufenthalts konfrontiert. Ihre
Erwartungen an unser Land werden oft nicht erfüllt, sogar hier müssen sie sich mit
Vorurteilen und Abwertungen auseinander setzen. Kein Wunder, dass sich viele dann
frustriert zurückziehen, ihr Vertrauen in ihre eigene Gestaltungskraft und Wirksamkeit
verlieren.
1Flüchtlingslager mit unzumutbaren Bedingungen auf einer Insel an der äußeren EU-Grenze
Wir möchten Sie sehr dazu motivieren, Kontakt zu diesen Menschen aufzunehmen!
Wenn Sie sich auf die Lebenssituation und Lebenserfahrungen dieser Menschen
einlassen, werden Sie beeindruckt sein von der Stärke dieser Menschen, von der
Vielfalt ihrer Lebensentwürfe, vielleicht auch schlichtweg von ihrer
Überlebensfähigkeit. Sie werden aber auch feststellen, wie viele Fragen es gibt und
wie viel Unterstützungsbedarf tatsächlich vorhanden ist, gerade bei denen, die ihren
Mut schon verloren haben und denen manches „egal“ erscheint… Seien Sie sicher,
dass jeder Ihrer Schritte auf Flüchtlinge hin wirksam ist!
Sie haben vielleicht in der aktuellen Tagespresse verfolgt, wie problematisch die
Unterkunftssituation teilweise ist. Da sind diejenigen, die schon lange hier leben,
gemeinsam untergebracht mit Menschen, die gerade angekommen sind,
unterschiedliche Nationalitäten und Kulturen, die auf engem Raum irgendwie
miteinander zurecht kommen müssen, ohne sprachliche und kulturelle Hilfsmittel, in
einfachster Ausstattung, teilweise in renovierungsbedürftigen Räumen. Gerade was
die teilweise Ausstattung der Räume anbelangt, waren wir selbst überrascht, dass es
das bei uns noch gibt….
Die Situation von Kindern und Familien, Jugendlichen und alten Flüchtlingen liegt uns
dabei natürlich besonders am Herzen. Es gibt so viele Möglichkeiten des Engagements:
Patenschaften, Hausaufgabenhilfen, Formularhilfe, Einladung zu Ferienfreizeiten und
Freizeitaktivitäten, interkulturelle Begegnungen, Einladung in den Gottesdienst…. Die
Gemeinde kann sich moderierend zur Nachbarschaft engagieren aber auch über die
Lebenssituation der Flüchtlinge informieren und aufklären.
Wir vertrauen darauf, dass Sie unserem Anliegen offen gegenüber stehen!
Unsere gemeinsame Stärke ist die Ausrichtung am Beispiel Jesu Christi, der uns die
Augen dafür geöffnet hat, dass das Engagement für Ausgegrenzte Wesensmerkmal und
Fundament unseres Glaubens und unserer Kirche ist.
Wir haben nicht immer die Möglichkeit, auf demokratische Entwicklungen und
wirtschaftliche Gleichberechtigung in den Herkunftsländern von Flüchtlingen
unmittelbar Einfluss zu nehmen (so gern wir es – gerade in diesen Tagen – tun
würden!). Aber wir haben jederzeit die Chance – und sicher auch den Auftrag – die
christliche Botschaft lebendig werden zu lassen und Menschen mit auf den Weg zu
geben, ihnen Vorbild und Partner und Partnerin zu sein, ihnen in unserer Gemeinde
und in unserer Gesellschaft Teilhabe zu ermöglichen, nach Kräften zu ihrem Heil
beizutragen.
Wie immer ihr weiteres Schicksal aussieht – die Flüchtlinge werden jede Orientierung
dankbar annehmen und den Erfahrungsschatz, den wir ihnen als christliche
Gemeinschaft bieten, in ihr weiteres Leben mitnehmen.
Wenn Sie sich bereits aktuell für Flüchtlinge engagieren, sind wir sehr an einer
Rückmeldung interessiert, welche Erfahrungen Sie dabei gemacht haben / machen.
Bitte, lassen Sie uns an Ihrem Engagement teilhaben und wissen, was gut funktioniert,
oder wo es hakt! Gern sind wir auch bereit, den weiteren Erfahrungsaustausch unter
den Gemeinden anzuregen.
Falls Sie sich neu engagieren möchten, oder auch auf Schwierigkeiten gestoßen sind,
bieten wir auch gern an, für Sie Kontakte zu Fachleuten herzustellen, die mit Ihnen
gemeinsam denken und vielleicht wichtige Impulse geben könnten.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen und danken schon jetzt für alles, was Sie in
dieser Frage tun bzw. tun werden.
Mit herzlichen Grüßen
Hannelore Bartscherer Peter Krücker
Vorsitzende des Katholikenausschusses Stellv. Vorsitzender des Katholikenausschusses